PÄR PLAY SpieleDatenbank

Übungen
Spiele
Übprinzipien
Spieleranzahl

Detailierte Beschreibungen der Spiele und Übungen, die von Pär Ahlbom und seinen Weggefährten über mehrere Jahrzehnte zusammengetragen, kultiviert und entwickelt wurden. Die Beschreibungen sind sortiert nach: Übungen, Spielen, Übprinzipien und Spieleranzahl.

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Übungen

mit Gegenständen
musikalisch
zur Sinnesschulung
Gegenkoordination
sprachlich
mit Gegenständen

Wurfhölzer
Bälle
Seil
Seidentücher
Teppich & Matten
Stangen
Tische
Bänke
Stühle
Kissen
Wurfhölzer

senkrecht geworfen
waagerecht geworfen
mit Querstab
senkrecht geworfen

WURFHÖLZER

senkrecht geworfen


 

Einzelübung

Der Stab wird in senkrechter Stellung nach oben geworfen und wieder gefangen. Man kann üben, dass der Stab dabei gerade bleibt und sich nicht dreht. Außerdem kann geübt werden, dass die Bewegungen der Hand und des Stabes beim Fangen und Werfen organisch ineinander übergehen, so dass die Bewegung des Stabes keinen Ruck erfährt.

 


Zu zweit

Grundübung – 1 Stab

Ein Stab wird senkrecht direkt in die Hand des Partners geworfen. Diese und die folgenden Übungen lassen sich variieren, indem man näher zusammen oder weiter auseinander steht oder auch indem man härter wirft.

2 Stäbe entgegengesetzt

Nun werfen beide Spieler gleichzeitig jeweils einen Stab.

2 Stäbe parallel

Nun wirft ein Spieler gleichzeitig zwei Stäbe.

4 Stäbe

Bei dieser Variante werfen beide Spieler zeitgleich jeweils 2 Stäbe. Es bietet sich an, dass ein Spieler seine Stäbe weiter außen wirft als der andere, so dass sich die Stäbe nicht in der Mitte Treffen.

3 Stäbe

Ein Spieler beginnt mit zwei Stäben, der andere nur mit einem. Alle drei Stäbe werden gleichzeitig in senkrechter Stellung zum Partner geworfen.  Besonders interessant bei dieser Variante ist die Asymetrie, die durch den Wechsel zwischen einem und zwei Stäben entsteht.

Asynchron – 2 oder 4 Stäbe – spezial

Wie Variante 2 oder 3, nur dass jetzt beide Spieler beginnen etwas asynchron zu werfen oder die Stäbe auch bewusst auf etwas unterschiedliche Höhe werfen. Dabei geht es nicht darum, den anderen scheitern zu lassen, sondern darum gemeinsam die Grenze des möglichen auszuloten. Man kann viel innere Freude bei dieser Übung erleben, wenn man sich gemeinsam nahe an den eigenen Grenzen bewegt.

Rotieren lassen – 4 Stäbe – spezial

Beide Spieler halten jeweils zwei Stäbe in den Händen. Nun werden alle Stäbe gleichzeitig in die nächste Hand nach rechts geworfen, so dass der Stab von der eigenen rechten in die linke Hand des Partners, der Stab von der eigenen linken in die eigene rechte Hand geworfen wird. Mit der linken Hand fängt so jeder außerdem noch den Stab, der von der rechten Hand des Partners kommt. Die Stäbe rotieren im Quadrat. Bei dieser Übung können zwei Dinge besonders beachtet werden: Zum einen, dass man den eigenen Körper dabei locker lässt, zum anderen, dass man nicht zwischen den Würfen nachwippt, sondern die Stäbe immer direkt, ohne Zwischenwippen weiterwirft.

 


 

Stab in den Rücken werfen – 1 Stab

Beide Spieler stehen hintereinander, der hintere hält den Stab. Der vordere Spieler fängt an, nach vorne zu gehen, der hintere Spieler wirft nach einiger Zeit den Stab in senkrechter Stellung in den Rücken des Mitspielers. Sobald der vordere Spieler realisiert, dass der hintere den Stab geworfen hat, dreht er sich herum und fängt den Stab. Bei dieser Übung kann man damit experimentieren,welchen Unterschied es für den Fänger macht, ob der Werfende ganz eindeutig ist mit seinem Entschluss und seiner Tat.

 


 

Zu dritt

Dreieck mit drei Wurfhölzern – senkrecht

Material: 3 Stäbe

Anmerkung:

Mit senkrecht geworfenem Stab stehen die Spielern in relativ nahem Abstand zueinander und der Stab wird hart und direkt geworfen.

 

Grundübung

Alle Spieler werfen den Stab nach rechts, ihrem Nachbarn zu, und fangen den von links kommenden Stab mit der linken Hand. Der gefangene Stab wird direkt in die rechte Hand weitergegeben.

 

Seitenverkehrt

Die Stäbe werden nach links geworfen und von rechts gefangen.

 

Plus Platzwechsel

Alle Spieler werfen den Stab zum rechten Nachbarn und laufen dann sofort auf den Platz ihres linken Nachbarn, dort erst wird der Stab gefangen, der an diesen Platz geworfen wurde.

Zentrumsaustausch – Spezial

Eine vierte Person stellt sich in die Mitte des Dreiecks. Nach einer Weile fängt sie einen Stab und tauscht den Platz mit dem Spieler aus dem Dreieck, dem sie den Stab weggeschnappt hat.

  • Feinheit… Plötzlicher Situationswechsel, neu Orientierung

 


Dreieck mit vier Wurfhölzern – senkrecht

Material: 4 Stäbe

Plus vierter Stab – Spezial

Diese Variante ist nur mit senkrecht geworfenem Stab sinnvoll. Die Spieler bleiben wieder auf ihren Plätzen stehen und ein vierter Stab wird dazu genommen. Derjenige, der gerade den zusätzlichen Stab hat, versucht diesen so schnell wie möglich an seinen rechten Nachbarn loszuwerden. Dadurch ergibt sich natürlicherweise eine Temposteigerung.

 


 

Zu viert

1 Stab im Quadrat – Spezial

Material: 1 Stab

Vier Spieler stellen sich in einem Quadrat auf. Der Stab wird in gleichbleibender Richtung, von einem zum anderen im Quadrat herum geworfen.

Dabei gibt es vier Laufregeln:

1.) Derjenige, der wirft, bleibt stehen

2.) Derjenige, der dort steht, wohin der Stab geworfen wird, läuft durch die Mitte auf den diagonal gegenüberliegenden Platz

3.) Derjenige, der diagonal vom Werfenden steht, füllt den ursprünglichen Platz des Diagonalläufers auf

4.) Der vierte, der durch den Diagonalläufer verdrängt wird, läuft auf den ursprünglichen Platz des Fängers, diagpnal gegenüber des Werfenden.

Am einfachsten ist es, wenn sich die Gruppe so synchronisiert, dass derjenige, der diagonal durch die Mitte weg läuft jeweils den Impuls gibt.

Bei dieser Übung ist es oft so, dass man innerlich immer wieder in die Situation kommt, nicht zu wissen, was zu tun ist. DIesen Zustand auszuhalten, oder sogar zu genießen, ist ein wichtiger Aspekt dieser Übung.

Um diesen desorientierten Zustand wieder und wieder zu erleben, ändert man absichtlich nach einer Weile, um nicht in Routine zu fallen, etwas an derOrdnung

Die folgenden Varianten haben sich bewährt, um die Ordnung zu ändern:

1.) Der Stab wird einmal weitergereicht, ohne dass jemand seinen Platz wechselt. Dadurch drei Spieler nun von geänderten Positionen. – Ihr könnt die kleine oder große Iritation genießen, wenn sie entsteht.

2.) Der Stab wird ibewusst n die entgegengesetzte Richtung geworfen. Auch hier entsteht meist der kleine oder gro0e Moment von Desorientiertheit vor der Neuorientierung, den man bestaunen und genießen kann. Es empiehlt sich anschließend die neue Kreisrichtung eine Weile beizubehalten, bis sich alle an sie gewöhnt haben. So dass danach ein neuer Richtungswechsel stattfinden kann, der von allen auch bemerkt wird.

3.) Der Stab wird einmal Diagonal geworfen, ohne dass jemand seinen Platz wechselt. Der neue Werfer entscheidet sich in welche Richtung es weitergeht.

4.) Der Werfende täuscht seinen Wurf nur an und die anderen wechseln wie gewohnt ihre Plätze. Danach wirft der Werfende nun tatsächlich. So bekommen wiederum drei Spieler eine neue Position.

 


 

Ab fünf Personen

Fünf-, Sieben- & Neunstern

Material: 1 Stab pro Person

Alle stehen in einem Kreis. Alle werfen gleichzeitig ihren Stab zum übernächsten Spieler nach rechts und fangen danach den zu ihnen geworfenen Stab vom übernächsten Spieler von links.

Um den Stab nicht unvorbereitet fangen zu müssen, empfiehlt es sich, schon während des eigenen Werfens auf den anschließend zu fangenden Stab zu schauen. Man schaut also nicht dem von einem selbst geworfenen Stab hinterher.

Damit die Stäbe einander in der Luft nicht treffen ist es wichtig, die Stäbe ohne Drehung und so gleichzeitig wie möglich zu werfen. Am besten richten den Zeitpunkt alle nach demjenigen, dem es am leichtesten fällt, alle anderen im Blick zu haben und aufzufassen, wer bereit ist und wernicht. Denn derjenige kann am leichtesten den günstigsten Zeitpunkt erwischen für einen gemeinsam synchronisierten Wurf. Ein Vorzählen lässt die Sinne abstumpfen und empfiehlt sich daher nicht.

Richtungswechsel

Alle werfen gleichzeitig ihren Stab zum übernächsten Spieler nach links und fangen danach den zu ihnen geworfenen Stab vom übernächsten Spieler von recht.

Drei Plätze weiter werfen beim Sieben- & Neunstern

Alle werfen zum drittnächten in eine Kreisrichtung und fangen vom drittnächsten aus der anderen Kreisrichtung


Zwei Dreiecke als Sechsstern – Spezial

Material: 6 Stäbe / 1 Stab pro Person

Zwei „Spielerdreiecke“ stellen sich ineinander, so dass sich ein Sechsstern ergibt. Abwechselnd werfen sich beide Gruppen die Stäbe zu. Die Gruppen synchronisieren sich gegenseitig so, dass während die eine Gruppe zum Wurf ausholt, die Stäbe der anderen gerade in der Luft sind. Bei dieser Übung werden die Stäbe waagerecht geworfen.

Feinheiten…

Fällt ein Stab, synchronisiert die Gruppe ihre Bewegung so, dass derjenige, der den Stab aufhebt direkt wieder werfen kann. Manchmal braucht die Gruppe ihre Bewegung dafür nur etwas zu verzögern.

 


 

In großer Runde

hier felht noch die Beschreibung…

waagerecht geworfen

WURFHÖLZER

waagerecht geworfen

waagerecht geworfen


Einzelübungen

Grundübung

Der Stab wird in waagerechter Stellung nach oben geworfen und wieder gefangen. Auch hier kann geübt werden, beim Fangen die Bewegung des Stabes organisch aufzunehmen, mit einer Bewegung zu werfen und Drehungen möglichst zu vermeiden.

 

Loopings mit einem Stab

Von der waagerechten Wurfposition aus kann der Stab vorwärts und rückwärts, mit halben, ganzen, anderthalb und mehr Drehungen geworfen werden. Dabei geht es nicht darum, so viele Umdrehungen wie möglich zu schaffen, sondern, dass sich der Stab möglichst genau so dreht, wie man es sich vor dem Wurf vorgestellt hat.

 

Loopings mit zwei Stäben in derselben Drehrichtung

Es können auch zwei Stäbe gleichzeitig mit Drehung vorwärts oder rückwärts geworfen und wieder gefangen werden.

Loopings mit zwei Stäben in entgegengesetzter Drehrichtung – spezial

Nachdem man zwei Stäbe parallel gedreht werfen kann, ist es besonders reizvoll, die beiden Stäbe nun auch in zwei verschiedene Richtungen drehen zu lassen.

Wegwerfen mit Gegendrehung – spezial

Eine Voübung für das Werfen zu zweit ist das Wegwerfen mit Loopings, bei denen sich das körpernahe Stabende nach oben dreht. Der Stab wird von der waagerechten Posittion aus nach vorne, auf den Boden geworfen. Natürlicher Weise dreht er sich dabei so, dass der Stab die Ausholbewegung des Armes fortsetzt und sich mit dem körperfernen Ende nach oben dreht. Der Stab wird bei dieser Übung aber entgegen dem Natürlichen so geworfen, dass sich nun das körpernahe Ende des Stabes nach oben dreht.


Zu zweit

Vorübung – Stabübergabe

Ein Stab liegt nach vorne gerichtet auf den Händen des ersten Spielers. Dieser läuft beschleunigend auf den zweiten Spieler zu, um diesem den Stab zu übergeben. Der zweite Spieler läuft dabei parallel zum ersten Spieler rückwärts, bis er den Stab übernehmen kann. Danach verlangsamen beide in organisch, ausschwingender Weise ihr Lauftempo, bis sie in entgegengesetzter Richtung wieder zur erneuten Stabübergabe anlaufen. Es entsteht eine organische, pendelartige Bewegung, bei der der Stab immer auf der selben Höhe hin und herschwingt.

 

Grundübung mit einem Stab

Ein Stab wird waagerecht hin und her geworfen. Man achtet darauf, dass Bewegung des Stabes weder stockt, stoppt noch abknickt. Auch wird der Stab beim Fangen nicht mit Handrücken nach außen abgewehrt. Stattdessen schmiegt sich die eigene Bewegung an die Bewegung des Stabes an. Wird der Stab beim Fangen an einer ungeschickten Stelle gegriffen, lässt man ihn beim Ausholen so durch die Hand gleiten, dass er beim nächsten Wurf wieder günstig in der Hand liegt.

 

2 Stäbe entgegengesetzt

Beide Spieler stehen einander gegenüber und werfen sich zeitgleich jeweils einen Stab zu. Weiter achtet man darauf, die Stäbe organisch zu werfen und wieder zu fangen.

a.) Rechts werfen und links fangen, dann links werfen und rechts fangen…

b.) Rechts werfen und rechts fangen oder links werfen und links fangen

c.) Rechts werfen und links fangen, dann den Stab von der rechten Hand hinter dem Rücken von der linken übernehmen. und wiederum mit rechts werfen…

 

2 Stäbe parallel

Nun wirft ein Spieler jeweils beide Stäbe gleichzeitig.

 

4 Stäbe

Wie zuvor, nur mit 4 Stäben gleichzeitig. Jeder wirft und fängt also jeweils zwei. Es kommt darauf an, so zu werfen, dass die Stäbe ungehindert aneinander vorbei fliegen und sich nicht in der Mitte treffen. Es bietet sich dafür an, dass ein Spieler seine beiden Stäbe etwas weiter außen wirft als der andere.

 

3 Stäbe

Wie zuvor, nur dass ein Spieler einen Stab hat und der andere zwei. Jeder wirft und fängt also immer abwechselnd zwei Stäbe oder einen. Besonders interessant bei dieser Variante ist die Asymetrie, die durch das Hin und Her zwischen Werfen und Fangen mit einem, bzw. zwei Stäben entsteht.

Asynchron – 2 Personen / 2 oder 4 Stäbe – spezial

Wie Variante 2 oder 3, nur dass jetzt beide Spieler beginnen etwas asynchron zu werfen oder die Stäbe auch bewusst auf etwas unterschiedliche Höhe werfen. Dabei geht es nicht darum, den anderen scheitern zu lassen, sondern darum gemeinsam die Grenze des möglichen auszuloten. Man kann viel innere Freude bei dieser Übung erleben, wenn man sich gemeinsam nahe an den eigenen Grenzen bewegt.

Mit hinterem Bogen werfen – 1 Stab – spezial

Der erste Spieler wirft dem zweiten Spieler den Stab so zu, dass dieser ihn auf Hüfthöhe fangen kann. Der Stab wird dann über einen Bogen nach hinten oben geführt und hinter dem Kopf nach schräg, oben-vorne abgeworfen, so dass er in einem organischen Bogen wieder zum ersten Spieler zurückfliegt und dieser den Stab ebenfalls auf Hüfthöhe fangen kann.

DIeselbe Übung kann auch entgegengesetzt ausgeführt werden. Der Stab wird dannn deutlich über den Kopf des Fängers geworfen. Der Fänger ergreift den Stab dann erst hinter sich auf Kopfhöhe und schwingt ihn dann über einen Bogen nach unten, um ihn von dort dem anderen Spieler zurück zuwerfen.


Zu dritt

Dreieck mit drei Wurfhölzern – waagerecht

Material: 3 Stäbe

Anmerkung:

Mit waagerecht geworfenem Stab geht es darum, dass die Bewegung des Werfenden und die Bewegung des Stabes organisch ineinander übergeht. Der Abstand zwischen den Spielern kann relativ groß sein.

 

Grundübung

Alle Spieler werfen den Stab nach rechts, ihrem Nachbarn zu, und fangen den von links kommenden Stab mit der linken Hand. Der gefangene Stab wird direkt in die rechte Hand weitergegeben.

 

Seitenverkehrt

Die Stäbe werden nach links geworfen und von rechts gefangen.

 

Plus Platzwechsel

Alle Spieler werfen den Stab zum rechten Nachbarn und laufen dann sofort auf den Platz ihres linken Nachbarn, dort erst wird der Stab gefangen, der an diesen Platz geworfen wurde.

 

Zentrumsaustausch – Spezial

Eine vierte Person stellt sich in die Mitte des Dreiecks. Nach einer Weile fängt sie einen Stab und tauscht den Platz mit dem Spieler aus dem Dreieck, dem sie den Stab weggeschnappt hat.

  • Feinheit… Plötzlicher Situationswechsel, neu Orientierung

 


Fünf-, Sieben- & Neunstern

Material: 1 Stab pro Person

Alle stehen in einem Kreis. Alle werfen gleichzeitig ihren Stab zum übernächsten Spieler nach rechts und fangen danach den zu ihnen geworfenen Stab vom übernächsten Spieler von links.

Um den Stab nicht unvorbereitet fangen zu müssen, empfiehlt es sich, schon während des eigenen Werfens auf den anschließend zu fangenden Stab zu schauen. Man schaut also nicht dem von einem selbst geworfenen Stab hinterher.

Damit die Stäbe einander in der Luft nicht treffen ist es wichtig, die Stäbe ohne Drehung und so gleichzeitig wie möglich zu werfen. Am besten richten den Zeitpunkt alle nach demjenigen, dem es am leichtesten fällt, alle anderen im Blick zu haben und aufzufassen, wer bereit ist und wernicht. Denn derjenige kann am leichtesten den günstigsten Zeitpunkt erwischen für einen gemeinsam synchronisierten Wurf. Ein Vorzählen lässt die Sinne abstumpfen und empfiehlt sich daher nicht.

 

Richtungswechsel

Alle werfen gleichzeitig ihren Stab zum übernächsten Spieler nach links und fangen danach den zu ihnen geworfenen Stab vom übernächsten Spieler von recht.

 

Drei Plätze weiter werfen beim Sieben- & Neunstern

Alle werfen zum drittnächten in eine Kreisrichtung und fangen vom drittnächsten aus der anderen Kreisrichtung

Mit Platzwechsel – Spezial

Alle werfen zwei Plätze weiter nach rechts, laufen selbst aber dann direkt anschließend zwei Plätze weiter nach links, bevor sie denjenigen Stab fangen, der an diesen neuen Platz geworfen wurde.

Es empfielt sich, die Stäbe bei dieser Übung in einem hohen Bogen zu werfen, damit alle genügend Zeit haben, die Plätze zu wechseln. Zu beachten ist außerdem, dass man nicht denjenigen Stab fängt, der einem von dem Platz, wo man selbst hinläuft entgegengeworfen wird.

mit Querstab

WURFHÖLZER

mit Querstab


Einzelübungen

Grundübung:

Material: 3 Stäbe pro Person

Ein Spieler hält in jeder Hand einen Stab und balanciert darauf einen dritten querliegenden Stab. Der Querstab wird nach oben geworfen und beim Auffangen wieder weich und federnd aufgenommen.
Plus Loopings – Einzeln mit Querstab

Beim Werfen kommen nun in beide Richtungen halbe, ganze, anderthalb oder mehr vertikale Drehungen hinzu.

 

Plus Hubschrauber

Genauso kann eine halbe oder ganze horizontale Drehung in den Wurf eingebaut werden. Auch hier in beide Drehrichtungen.Synchronisation


 

Zu zweit

Zwei Spieler gegenüber mit einem Querstab – Plus Loopings und Hubschrauber

Zwei Spieler stehen einander gegenüber und werfen sich einen Querstab hin und her. Vertikale oder horizontale Drehungen werden nach und nach eingebaut.

 

Zwei Spieler gegenüber mit zwei Querstäben

Ein zweiter Querstab wird dazu genommen, so dass sich beide Spieler gleichzeitig jeweils einen Stab zuwerfen. Hier bietet es sich an, dass ein Stab höher geworfen wird als der andere, damit die Stäbe nicht aneinanderstoßen.

 

Zwei Spieler nebeneinander mit einem Querstab – Plus Looping und Hubschrauber

Zwei Spieler stehen nebeneinander und werfen einander den Querstab zu. Auch hier können wieder vertikale oder horizontale Drehungen eingebaut werden. Die vertikale Drehung, bei der sich das Stabende, das vor dem Wurf zum Nachbarn zeigt, nach oben dreht, ist etwas speziell. Auch die Hubschrauber benötigen viel Geschick.

 

Zwei Spieler nebeneinander mit zwei Querstäben

Bei dieser Variante haben beide Spieler jeweils einen Querstab und werfen einander gleichzeitig ihre Querstäbe zu. Es bietet sich an, dass ein Stab etwas höher als der andere geworfen wird. Der höher geworfene Stab kann eventuell auch hier mit Loopings geworfen werden. Hubschrauber sind ebenfalls möglich.

 

Querstab über den Kopf – Spezial

Ein Spieler wirft den Querstab hoch über den Kopf des anderen. Dieser dreht sich um und fängt den Querstab. Danach kann der Querstab nach hinten über den kopf zurückgeworfen werden.

Querstab von hinten – Spezial

Nun steht der zweite Spieler direkt mit dem Rücken zum anderen. Dieser wirft den Querstab wieder hoch über den Kopf des anderen. Und der Auffangende wartet, bis er den fliegenden Querstab über sich kommen sieht und balanciert ihn dann blitzschnell.


 

Zu dritt

Im Dreieck gleichzeitig

Drei Spieler stehen im Dreieck und werfen gleichzeitig ihre Querstäbe zum rechten Nachbarn und fangen kurz darauf den zu ihnen geworfenen Stab vom linken Nachbarn. Nach einer Weile kann man die Kreisrichtung ändern.


 

In langer Reihe

Gruppe in einer Reihe mit mehreren Querstäben

Eine Gruppe stellt sich in einer Reihe nebeneinander auf. Ein Querstab wird nach und nach von einem zum anderen durch die Reihe geworfen. Es können auch gleichzeitig mehrere Stäbe hintereinander durch die Reihe geworfen werden, so dass die mittleren Personen immer sofort wieder von der anderen Seite einen Stab fangen müssen, nachdem sie ihren eigenen Stab gerade geworfen haben. Bei dieser Variante braucht man weniger Querstäbe als Personen. Wird dem letzten Spieler einer Reihe der Stab zugeworfen, wechselt die gesamte Gruppe die Wurfrichtung.


 

Bälle

Seil
Seidentücher

lange
kurze
lange




kurze

Teppich & Matten

Stangen
Tische

Bänke

Stühle
Kissen

musikalisch

rhythmische
Echo Singen
Cluster Singen
Wendemelodik
Improvisation
rhythmische

Echo Singen
Cluster Singen
Wendemelodik
Improvisation

zur Sinnesschulung

Balance
Hören
Bewegen
Tasten
Hinterer Raum
Balance
Hören
Bewegen
Tasten
Hinterer Raum

Gegenkoordination

Gegenbewegung
Gegenklatschen
Gegenhüpfen
Gegengehen
Gegenbewegung
Gegenklatschen
Gegenhüpfen

Gegenhüpfen

Zwei Spieler hüpfen immer abwechselnd. Einer kann beginnen gleichmäßig zu hüpfen, der andere versucht dazwischen zu kommen. Dann kann man das Tempo allmählich verändern und versuchen gegensynchronisiert zu bleiben.

Gegengehen

sprachlich

Taratam Sprache
Cluster Sprache
Zeitlupen Sprache
Taratam Sprache
Cluster Sprache
Zeitlupen Sprache

Spiele

Labyrinth
Katz & Maus
Ameise
GahBahDih
Häuptlingsmütze
Teppich Spiel
Labyrinth
auf Boden
auf Kissen
auf Stühlen
auf Boden
Kreuzlabyrinth
Freie Form
Kreuzlabyrinth
Entgegen Fangen
zu dritt Synchronisieren
Entgegen Fangen
zu dritt Synchronisieren
Freie Form
auf Kissen
auf Stühlen
Katz & Maus
Soziale Katze
mit Einhaken
Rennen, Hüpfen & Sitzen
Soziale Katze
mit Einhaken
Rennen, Hüpfen & Sitzen

Ameise
GahBahDih

GahBahDih

Es gibt zwei Gruppen und zwei Spielfelder. Die Trennlinie zwischen den beiden Spielfeldern kann durch einen Kreidestrich auf dem Boden oder durch ein auf dem Boden liegendes Seil markiert sein.

 

Die beiden Gruppen sind immer abwechselnd am Zug.

 

Ein Spielzug beginnt damit, dass ein Spieler der Gruppe, die am Zug ist, mit seiner Handfläche den Boden der gegnerischen Gruppe berührt, anschließend die Trennlinie übertritt und ins gegnerische Feld geht. Ab dem Moment, wenn der Zug-Spieler mit der Handfläche den gegnerischen Boden berührt, sagt dieser Spieler wiederholentlich, ohne zwischendurch Luft zu holen „GahBahDi-GahBahDih-GahBahDih…“. Der Zug-Spieler und die gegnerische Gruppe haben nun zwei entgegengesetzte Ziele:

 

Der Zug-Spieler bemüht sich, so viele wie mögliche Spieler der anderen Grupe zu berühren, bevor er wieder in sein Feld zurückkehrt. Er muss jedoch wieder zurück in sein eigenes Feld kommen, bevor er das erste Mal atmet.

 

Die Spieler der anderen Gruppe bemühen sich entweder, nicht berührt zu werden oder aber, den Zug-Spieler der anderen Gruppe festzuhalten, damit er vorher atmen muss, bevor er in sein Feld zurückkehren kann.

 

Atmet der Zug-Spieler, bevor er in sein Feld zurückkommt, oder hört er auf „GahBahDih“ zu sagen, muss er bei der anderen Gruppe im Feld bleiben.

Kommt der Zug-Spieler zurück in sein Feld, ohne vorher zu atmen und ohne aufzuhören zu sprechen, müssen alle Spieler, die ihn berührt haben, die Seite wechseln und mit ihm in sein Feld kommen.

 

Kommt der Spieler jedoch zurück, ohne jemanden berührt zu haben passiert weiter nichts.

 

In jedem Fall kann die andere Gruppe direkt ab dem Moment ihren nächsten Spielzug beginnen, ab dem alle nach dem Spielzug im richtigen Feld sind. Müssen also Spieler nach einem Spielzug noch die Seite wechseln, kann der nächste Spielzug noch nicht gestartet werden. Atmet der Zugspieler jedoch im gegnerischen Feld, kann die andere Gruppe sofort mit ihrem nächsten Spielzug beginnen, weil ja nun schon gleich alle Spieler im richtigen Feld sind.

 

Es ist erlaubt, dass Spieler der Gruppe die am Zug ist, ihrem Zug-Spieler helfen zurückzukommen, sie dürfen dabei allerdings nicht den Boden der anderen Gruppe berühren. Zurückkommen bedeutet für den Zugspieler z.B., dass er mit der Fingerspitze oder mit der Zehenspitze kurz hinter der Linie den eigenen Boden berührt. Nachdem diese Berührung stattgefunden hat hat es keine Bedeutung mehr, wenn ihn Spieler der anderen Gruppe noch berühren.

 

Falls aus Versehen zwei Spieler einer Gruppe gleichzeitig einen Spielzug eröffnen, oder wenn später bei einer Rückziehaktion ein zweiter Spieler aus Versehen den gegnerischen Boden berührt, müssen direkt beide ins Feld der anderen Gruppe. Diese kann dann direkt ihren nächsten Spielzug beginnen.

 

Es ist sinnvoll immer nur den Spieler festzuhalten, nicht seine Kleider. Auch empfiehlt es sich auf beiden Seiten niemals grob zu agieren.

Häuptlingsmütze
ohne Spiegel
mit Flächenspiegelung
mit Säulenspiegelung
ohne Spiegel
mit Flächenspiegelung
mit Säulenspiegelung
Teppich Spiel
Vorübungen
Spielvariationen
Vorübungen
Stapeln
Durchwinden
über einander Rollen
auf Liegenden Gehen
Stapeln
Durchwinden
über einander Rollen
auf Liegenden Gehen
Spielvariationen

Übprinzipien

Synchronisation & Asynchronität
Offene Aufmerksamkeit
blitzschnell, eindeutig Entscheiden
Zeit / Raum Gegensatz
Asymetrie & Balance
Organische Bewegung
Rückwärts, Hinten & Fallen
sich in Fremdes Einleben
Synchronisation & Asynchronität

Synchronisation
Asynchronität
Synchronisation
1 Spiele
2 Wurfhölzer
1 Spiele

GahBahDih

Es gibt zwei Gruppen und zwei Spielfelder. Die Trennlinie zwischen den beiden Spielfeldern kann durch einen Kreidestrich auf dem Boden oder durch ein auf dem Boden liegendes Seil markiert sein.

 

Die beiden Gruppen sind immer abwechselnd am Zug.

 

Ein Spielzug beginnt damit, dass ein Spieler der Gruppe, die am Zug ist, mit seiner Handfläche den Boden der gegnerischen Gruppe berührt, anschließend die Trennlinie übertritt und ins gegnerische Feld geht. Ab dem Moment, wenn der Zug-Spieler mit der Handfläche den gegnerischen Boden berührt, sagt dieser Spieler wiederholentlich, ohne zwischendurch Luft zu holen „GahBahDi-GahBahDih-GahBahDih…“. Der Zug-Spieler und die gegnerische Gruppe haben nun zwei entgegengesetzte Ziele:

 

Der Zug-Spieler bemüht sich, so viele wie mögliche Spieler der anderen Grupe zu berühren, bevor er wieder in sein Feld zurückkehrt. Er muss jedoch wieder zurück in sein eigenes Feld kommen, bevor er das erste Mal atmet.

 

Die Spieler der anderen Gruppe bemühen sich entweder, nicht berührt zu werden oder aber, den Zug-Spieler der anderen Gruppe festzuhalten, damit er vorher atmen muss, bevor er in sein Feld zurückkehren kann.

 

Atmet der Zug-Spieler, bevor er in sein Feld zurückkommt, oder hört er auf „GahBahDih“ zu sagen, muss er bei der anderen Gruppe im Feld bleiben.

Kommt der Zug-Spieler zurück in sein Feld, ohne vorher zu atmen und ohne aufzuhören zu sprechen, müssen alle Spieler, die ihn berührt haben, die Seite wechseln und mit ihm in sein Feld kommen.

 

Kommt der Spieler jedoch zurück, ohne jemanden berührt zu haben passiert weiter nichts.

 

In jedem Fall kann die andere Gruppe direkt ab dem Moment ihren nächsten Spielzug beginnen, ab dem alle nach dem Spielzug im richtigen Feld sind. Müssen also Spieler nach einem Spielzug noch die Seite wechseln, kann der nächste Spielzug noch nicht gestartet werden. Atmet der Zugspieler jedoch im gegnerischen Feld, kann die andere Gruppe sofort mit ihrem nächsten Spielzug beginnen, weil ja nun schon gleich alle Spieler im richtigen Feld sind.

 

Es ist erlaubt, dass Spieler der Gruppe die am Zug ist, ihrem Zug-Spieler helfen zurückzukommen, sie dürfen dabei allerdings nicht den Boden der anderen Gruppe berühren. Zurückkommen bedeutet für den Zugspieler z.B., dass er mit der Fingerspitze oder mit der Zehenspitze kurz hinter der Linie den eigenen Boden berührt. Nachdem diese Berührung stattgefunden hat hat es keine Bedeutung mehr, wenn ihn Spieler der anderen Gruppe noch berühren.

 

Falls aus Versehen zwei Spieler einer Gruppe gleichzeitig einen Spielzug eröffnen, oder wenn später bei einer Rückziehaktion ein zweiter Spieler aus Versehen den gegnerischen Boden berührt, müssen direkt beide ins Feld der anderen Gruppe. Diese kann dann direkt ihren nächsten Spielzug beginnen.

 

Es ist sinnvoll immer nur den Spieler festzuhalten, nicht seine Kleider. Auch empfiehlt es sich auf beiden Seiten niemals grob zu agieren.

2 Wurfhölzer

WURFHÖLZER

senkrecht geworfen


 

Zu zweit

2 Stäbe entgegengesetzt

Nun werfen beide Spieler gleichzeitig jeweils einen Stab.

4 Stäbe

Bei dieser Variante werfen beide Spieler zeitgleich jeweils 2 Stäbe. Es bietet sich an, dass ein Spieler seine Stäbe weiter außen wirft als der andere, so dass sich die Stäbe nicht in der Mitte Treffen.

3 Stäbe

Ein Spieler beginnt mit zwei Stäben, der andere nur mit einem. Alle drei Stäbe werden gleichzeitig in senkrechter Stellung zum Partner geworfen.  Besonders interessant bei dieser Variante ist die Asymetrie, die durch den Wechsel zwischen einem und zwei Stäben entsteht.

Rotieren lassen – 4 Stäbe – spezial

Beide Spieler halten jeweils zwei Stäbe in den Händen. Nun werden alle Stäbe gleichzeitig in die nächste Hand nach rechts geworfen, so dass der Stab von der eigenen rechten in die linke Hand des Partners, der Stab von der eigenen linken in die eigene rechte Hand geworfen wird. Mit der linken Hand fängt so jeder außerdem noch den Stab, der von der rechten Hand des Partners kommt. Die Stäbe rotieren im Quadrat. Bei dieser Übung können zwei Dinge besonders beachtet werden: Zum einen, dass man den eigenen Körper dabei locker lässt, zum anderen, dass man nicht zwischen den Würfen nachwippt, sondern die Stäbe immer direkt, ohne Zwischenwippen weiterwirft.

 


 

Stab in den Rücken werfen – 1 Stab

Beide Spieler stehen hintereinander, der hintere hält den Stab. Der vordere Spieler fängt an, nach vorne zu gehen, der hintere Spieler wirft nach einiger Zeit den Stab in senkrechter Stellung in den Rücken des Mitspielers. Sobald der vordere Spieler realisiert, dass der hintere den Stab geworfen hat, dreht er sich herum und fängt den Stab. Bei dieser Übung kann man damit experimentieren,welchen Unterschied es für den Fänger macht, ob der Werfende ganz eindeutig ist mit seinem Entschluss und seiner Tat.

 


 

Zu dritt

Dreieck mit drei Wurfhölzern – senkrecht

Material: 3 Stäbe

Anmerkung:

Mit senkrecht geworfenem Stab stehen die Spielern in relativ nahem Abstand zueinander und der Stab wird hart und direkt geworfen.

 

Grundübung

Alle Spieler werfen den Stab nach rechts, ihrem Nachbarn zu, und fangen den von links kommenden Stab mit der linken Hand. Der gefangene Stab wird direkt in die rechte Hand weitergegeben.

 

Seitenverkehrt

Die Stäbe werden nach links geworfen und von rechts gefangen.

 

Plus Platzwechsel

Alle Spieler werfen den Stab zum rechten Nachbarn und laufen dann sofort auf den Platz ihres linken Nachbarn, dort erst wird der Stab gefangen, der an diesen Platz geworfen wurde.

Zentrumsaustausch – Spezial

Eine vierte Person stellt sich in die Mitte des Dreiecks. Nach einer Weile fängt sie einen Stab und tauscht den Platz mit dem Spieler aus dem Dreieck, dem sie den Stab weggeschnappt hat.

  • Feinheit… Plötzlicher Situationswechsel, neu Orientierung

 


Zu viert

1 Stab im Quadrat – Spezial

Material: 1 Stab

Vier Spieler stellen sich in einem Quadrat auf. Der Stab wird in gleichbleibender Richtung, von einem zum anderen im Quadrat herum geworfen.

Dabei gibt es vier Laufregeln:

1.) Derjenige, der wirft, bleibt stehen

2.) Derjenige, der dort steht, wohin der Stab geworfen wird, läuft durch die Mitte auf den diagonal gegenüberliegenden Platz

3.) Derjenige, der diagonal vom Werfenden steht, füllt den ursprünglichen Platz des Diagonalläufers auf

4.) Der vierte, der durch den Diagonalläufer verdrängt wird, läuft auf den ursprünglichen Platz des Fängers, diagpnal gegenüber des Werfenden.

Am einfachsten ist es, wenn sich die Gruppe so synchronisiert, dass derjenige, der diagonal durch die Mitte weg läuft jeweils den Impuls gibt.

Bei dieser Übung ist es oft so, dass man innerlich immer wieder in die Situation kommt, nicht zu wissen, was zu tun ist. DIesen Zustand auszuhalten, oder sogar zu genießen, ist ein wichtiger Aspekt dieser Übung.

Um diesen desorientierten Zustand wieder und wieder zu erleben, ändert man absichtlich nach einer Weile, um nicht in Routine zu fallen, etwas an derOrdnung

Die folgenden Varianten haben sich bewährt, um die Ordnung zu ändern:

1.) Der Stab wird einmal weitergereicht, ohne dass jemand seinen Platz wechselt. Dadurch drei Spieler nun von geänderten Positionen. – Ihr könnt die kleine oder große Iritation genießen, wenn sie entsteht.

2.) Der Stab wird ibewusst n die entgegengesetzte Richtung geworfen. Auch hier entsteht meist der kleine oder gro0e Moment von Desorientiertheit vor der Neuorientierung, den man bestaunen und genießen kann. Es empiehlt sich anschließend die neue Kreisrichtung eine Weile beizubehalten, bis sich alle an sie gewöhnt haben. So dass danach ein neuer Richtungswechsel stattfinden kann, der von allen auch bemerkt wird.

3.) Der Stab wird einmal Diagonal geworfen, ohne dass jemand seinen Platz wechselt. Der neue Werfer entscheidet sich in welche Richtung es weitergeht.

4.) Der Werfende täuscht seinen Wurf nur an und die anderen wechseln wie gewohnt ihre Plätze. Danach wirft der Werfende nun tatsächlich. So bekommen wiederum drei Spieler eine neue Position.

 


 

Ab fünf Personen

Fünf-, Sieben- & Neunstern

Material: 1 Stab pro Person

Alle stehen in einem Kreis. Alle werfen gleichzeitig ihren Stab zum übernächsten Spieler nach rechts und fangen danach den zu ihnen geworfenen Stab vom übernächsten Spieler von links.

Um den Stab nicht unvorbereitet fangen zu müssen, empfiehlt es sich, schon während des eigenen Werfens auf den anschließend zu fangenden Stab zu schauen. Man schaut also nicht dem von einem selbst geworfenen Stab hinterher.

Damit die Stäbe einander in der Luft nicht treffen ist es wichtig, die Stäbe ohne Drehung und so gleichzeitig wie möglich zu werfen. Am besten richten den Zeitpunkt alle nach demjenigen, dem es am leichtesten fällt, alle anderen im Blick zu haben und aufzufassen, wer bereit ist und wernicht. Denn derjenige kann am leichtesten den günstigsten Zeitpunkt erwischen für einen gemeinsam synchronisierten Wurf. Ein Vorzählen lässt die Sinne abstumpfen und empfiehlt sich daher nicht.

Richtungswechsel

Alle werfen gleichzeitig ihren Stab zum übernächsten Spieler nach links und fangen danach den zu ihnen geworfenen Stab vom übernächsten Spieler von recht.

Drei Plätze weiter werfen beim Sieben- & Neunstern

Alle werfen zum drittnächten in eine Kreisrichtung und fangen vom drittnächsten aus der anderen Kreisrichtung


Zwei Dreiecke als Sechsstern – Spezial

Material: 6 Stäbe / 1 Stab pro Person

Zwei „Spielerdreiecke“ stellen sich ineinander, so dass sich ein Sechsstern ergibt. Abwechselnd werfen sich beide Gruppen die Stäbe zu. Die Gruppen synchronisieren sich gegenseitig so, dass während die eine Gruppe zum Wurf ausholt, die Stäbe der anderen gerade in der Luft sind. Bei dieser Übung werden die Stäbe waagerecht geworfen.

Feinheiten…

Fällt ein Stab, synchronisiert die Gruppe ihre Bewegung so, dass derjenige, der den Stab aufhebt direkt wieder werfen kann. Manchmal braucht die Gruppe ihre Bewegung dafür nur etwas zu verzögern.

 


 

In großer Runde

hier felht noch die Beschreibung…

waagerecht geworfen

waagerecht geworfen


Zu dritt

Dreieck mit drei Wurfhölzern – waagerecht

Material: 3 Stäbe

Anmerkung:

Mit waagerecht geworfenem Stab geht es darum, dass die Bewegung des Werfenden und die Bewegung des Stabes organisch ineinander übergeht. Der Abstand zwischen den Spielern kann relativ groß sein.

 

Grundübung

Alle Spieler werfen den Stab nach rechts, ihrem Nachbarn zu, und fangen den von links kommenden Stab mit der linken Hand. Der gefangene Stab wird direkt in die rechte Hand weitergegeben.

 

Seitenverkehrt

Die Stäbe werden nach links geworfen und von rechts gefangen.

 

Plus Platzwechsel

Alle Spieler werfen den Stab zum rechten Nachbarn und laufen dann sofort auf den Platz ihres linken Nachbarn, dort erst wird der Stab gefangen, der an diesen Platz geworfen wurde.

 

Zentrumsaustausch – Spezial

Eine vierte Person stellt sich in die Mitte des Dreiecks. Nach einer Weile fängt sie einen Stab und tauscht den Platz mit dem Spieler aus dem Dreieck, dem sie den Stab weggeschnappt hat.

  • Feinheit… Plötzlicher Situationswechsel, neu Orientierung

 


Mit Platzwechsel – Spezial

Alle werfen zwei Plätze weiter nach rechts, laufen selbst aber dann direkt anschließend zwei Plätze weiter nach links, bevor sie denjenigen Stab fangen, der an diesen neuen Platz geworfen wurde.

Es empfielt sich, die Stäbe bei dieser Übung in einem hohen Bogen zu werfen, damit alle genügend Zeit haben, die Plätze zu wechseln. Zu beachten ist außerdem, dass man nicht denjenigen Stab fängt, der einem von dem Platz, wo man selbst hinläuft entgegengeworfen wird.

mit Querstab



 

Asynchronität

1 Wurfhölzer
1 Wurfhölzer

WURFHÖLZER

senkrecht geworfen


 

Zu zweit

Asynchron – 2 oder 4 Stäbe – spezial

Wie Variante 2 oder 3, nur dass jetzt beide Spieler beginnen etwas asynchron zu werfen oder die Stäbe auch bewusst auf etwas unterschiedliche Höhe werfen. Dabei geht es nicht darum, den anderen scheitern zu lassen, sondern darum gemeinsam die Grenze des möglichen auszuloten. Man kann viel innere Freude bei dieser Übung erleben, wenn man sich gemeinsam nahe an den eigenen Grenzen bewegt.

Zu dritt

Dreieck mit vier Wurfhölzern – senkrecht

Material: 4 Stäbe

Plus vierter Stab – Spezial

Diese Variante ist nur mit senkrecht geworfenem Stab sinnvoll. Die Spieler bleiben wieder auf ihren Plätzen stehen und ein vierter Stab wird dazu genommen. Derjenige, der gerade den zusätzlichen Stab hat, versucht diesen so schnell wie möglich an seinen rechten Nachbarn loszuwerden. Dadurch ergibt sich natürlicherweise eine Temposteigerung.

 


 

waagerecht geworfen

waagerecht geworfen


Offene Aufmerksamkeit
blitzschnell, eindeutig Entscheiden
Zeit / Raum Gegensatz
Asymetrie & Balance
Organische Bewegung
Rückwärts, Hinten & Fallen

sich in Fremdes Einleben

Spieleranzahl

1 Spieler
2 Spieler
3 Spieler
4 Spieler
5-10 Spieler
10-20
über 20
1 Spieler

1 Wurfhölzer
1 Wurfhölzer

WURFHÖLZER

senkrecht geworfen

Einzelübung

Der Stab wird in senkrechter Stellung nach oben geworfen und wieder gefangen. Man kann üben, dass der Stab dabei gerade bleibt und sich nicht dreht. Außerdem kann geübt werden, dass die Bewegungen der Hand und des Stabes beim Fangen und Werfen organisch ineinander übergehen, so dass die Bewegung des Stabes keinen Ruck erfährt.

 


waagerecht geworfen

Einzelübungen

Grundübung

Der Stab wird in waagerechter Stellung nach oben geworfen und wieder gefangen. Auch hier kann geübt werden, beim Fangen die Bewegung des Stabes organisch aufzunehmen, mit einer Bewegung zu werfen und Drehungen möglichst zu vermeiden.

 

Loopings mit einem Stab

Von der waagerechten Wurfposition aus kann der Stab vorwärts und rückwärts, mit halben, ganzen, anderthalb und mehr Drehungen geworfen werden. Dabei geht es nicht darum, so viele Umdrehungen wie möglich zu schaffen, sondern, dass sich der Stab möglichst genau so dreht, wie man es sich vor dem Wurf vorgestellt hat.

 

Loopings mit zwei Stäben in derselben Drehrichtung

Es können auch zwei Stäbe gleichzeitig mit Drehung vorwärts oder rückwärts geworfen und wieder gefangen werden.

Loopings mit zwei Stäben in entgegengesetzter Drehrichtung – spezial

Nachdem man zwei Stäbe parallel gedreht werfen kann, ist es besonders reizvoll, die beiden Stäbe nun auch in zwei verschiedene Richtungen drehen zu lassen.

Wegwerfen mit Gegendrehung – spezial

Eine Voübung für das Werfen zu zweit ist das Wegwerfen mit Loopings, bei denen sich das körpernahe Stabende nach oben dreht. Der Stab wird von der waagerechten Posittion aus nach vorne, auf den Boden geworfen. Natürlicher Weise dreht er sich dabei so, dass der Stab die Ausholbewegung des Armes fortsetzt und sich mit dem körperfernen Ende nach oben dreht. Der Stab wird bei dieser Übung aber entgegen dem Natürlichen so geworfen, dass sich nun das körpernahe Ende des Stabes nach oben dreht.


mit Querstab


Einzelübungen

Grundübung:

Material: 3 Stäbe pro Person

Ein Spieler hält in jeder Hand einen Stab und balanciert darauf einen dritten querliegenden Stab. Der Querstab wird nach oben geworfen und beim Auffangen wieder weich und federnd aufgenommen.
Plus Loopings – Einzeln mit Querstab

Beim Werfen kommen nun in beide Richtungen halbe, ganze, anderthalb oder mehr vertikale Drehungen hinzu.

 

Plus Hubschrauber

Genauso kann eine halbe oder ganze horizontale Drehung in den Wurf eingebaut werden. Auch hier in beide Drehrichtungen.Synchronisation


 

2 Spieler

1 Wurfhoelzer
1 Wurfhoelzer

WURFHÖLZER

senkrecht geworfen

Zu zweit

2 Stäbe entgegengesetzt

Nun werfen beide Spieler gleichzeitig jeweils einen Stab.

2 Stäbe parallel

Nun wirft ein Spieler gleichzeitig zwei Stäbe.

4 Stäbe

Bei dieser Variante werfen beide Spieler zeitgleich jeweils 2 Stäbe. Es bietet sich an, dass ein Spieler seine Stäbe weiter außen wirft als der andere, so dass sich die Stäbe nicht in der Mitte Treffen.

3 Stäbe

Ein Spieler beginnt mit zwei Stäben, der andere nur mit einem. Alle drei Stäbe werden gleichzeitig in senkrechter Stellung zum Partner geworfen.  Besonders interessant bei dieser Variante ist die Asymetrie, die durch den Wechsel zwischen einem und zwei Stäben entsteht.

Asynchron – 2 oder 4 Stäbe – spezial

Wie Variante 2 oder 3, nur dass jetzt beide Spieler beginnen etwas asynchron zu werfen oder die Stäbe auch bewusst auf etwas unterschiedliche Höhe werfen. Dabei geht es nicht darum, den anderen scheitern zu lassen, sondern darum gemeinsam die Grenze des möglichen auszuloten. Man kann viel innere Freude bei dieser Übung erleben, wenn man sich gemeinsam nahe an den eigenen Grenzen bewegt.

Rotieren lassen – 4 Stäbe – spezial

Beide Spieler halten jeweils zwei Stäbe in den Händen. Nun werden alle Stäbe gleichzeitig in die nächste Hand nach rechts geworfen, so dass der Stab von der eigenen rechten in die linke Hand des Partners, der Stab von der eigenen linken in die eigene rechte Hand geworfen wird. Mit der linken Hand fängt so jeder außerdem noch den Stab, der von der rechten Hand des Partners kommt. Die Stäbe rotieren im Quadrat. Bei dieser Übung können zwei Dinge besonders beachtet werden: Zum einen, dass man den eigenen Körper dabei locker lässt, zum anderen, dass man nicht zwischen den Würfen nachwippt, sondern die Stäbe immer direkt, ohne Zwischenwippen weiterwirft.

 


 

waagerecht geworfen

Zu zweit

Vorübung – Stabübergabe

Ein Stab liegt nach vorne gerichtet auf den Händen des ersten Spielers. Dieser läuft beschleunigend auf den zweiten Spieler zu, um diesem den Stab zu übergeben. Der zweite Spieler läuft dabei parallel zum ersten Spieler rückwärts, bis er den Stab übernehmen kann. Danach verlangsamen beide in organisch, ausschwingender Weise ihr Lauftempo, bis sie in entgegengesetzter Richtung wieder zur erneuten Stabübergabe anlaufen. Es entsteht eine organische, pendelartige Bewegung, bei der der Stab immer auf der selben Höhe hin und herschwingt.

 

Grundübung mit einem Stab

Ein Stab wird waagerecht hin und her geworfen. Man achtet darauf, dass Bewegung des Stabes weder stockt, stoppt noch abknickt. Auch wird der Stab beim Fangen nicht mit Handrücken nach außen abgewehrt. Stattdessen schmiegt sich die eigene Bewegung an die Bewegung des Stabes an. Wird der Stab beim Fangen an einer ungeschickten Stelle gegriffen, lässt man ihn beim Ausholen so durch die Hand gleiten, dass er beim nächsten Wurf wieder günstig in der Hand liegt.

 

2 Stäbe entgegengesetzt

Beide Spieler stehen einander gegenüber und werfen sich zeitgleich jeweils einen Stab zu. Weiter achtet man darauf, die Stäbe organisch zu werfen und wieder zu fangen.

a.) Rechts werfen und links fangen, dann links werfen und rechts fangen…

b.) Rechts werfen und rechts fangen oder links werfen und links fangen

c.) Rechts werfen und links fangen, dann den Stab von der rechten Hand hinter dem Rücken von der linken übernehmen. und wiederum mit rechts werfen…

 

2 Stäbe parallel

Nun wirft ein Spieler jeweils beide Stäbe gleichzeitig.

 

4 Stäbe

Wie zuvor, nur mit 4 Stäben gleichzeitig. Jeder wirft und fängt also jeweils zwei. Es kommt darauf an, so zu werfen, dass die Stäbe ungehindert aneinander vorbei fliegen und sich nicht in der Mitte treffen. Es bietet sich dafür an, dass ein Spieler seine beiden Stäbe etwas weiter außen wirft als der andere.

 

3 Stäbe

Wie zuvor, nur dass ein Spieler einen Stab hat und der andere zwei. Jeder wirft und fängt also immer abwechselnd zwei Stäbe oder einen. Besonders interessant bei dieser Variante ist die Asymetrie, die durch das Hin und Her zwischen Werfen und Fangen mit einem, bzw. zwei Stäben entsteht.

Asynchron – 2 Personen / 2 oder 4 Stäbe – spezial

Wie Variante 2 oder 3, nur dass jetzt beide Spieler beginnen etwas asynchron zu werfen oder die Stäbe auch bewusst auf etwas unterschiedliche Höhe werfen. Dabei geht es nicht darum, den anderen scheitern zu lassen, sondern darum gemeinsam die Grenze des möglichen auszuloten. Man kann viel innere Freude bei dieser Übung erleben, wenn man sich gemeinsam nahe an den eigenen Grenzen bewegt.

Mit hinterem Bogen werfen – 1 Stab – spezial

Der erste Spieler wirft dem zweiten Spieler den Stab so zu, dass dieser ihn auf Hüfthöhe fangen kann. Der Stab wird dann über einen Bogen nach hinten oben geführt und hinter dem Kopf nach schräg, oben-vorne abgeworfen, so dass er in einem organischen Bogen wieder zum ersten Spieler zurückfliegt und dieser den Stab ebenfalls auf Hüfthöhe fangen kann.

DIeselbe Übung kann auch entgegengesetzt ausgeführt werden. Der Stab wird dannn deutlich über den Kopf des Fängers geworfen. Der Fänger ergreift den Stab dann erst hinter sich auf Kopfhöhe und schwingt ihn dann über einen Bogen nach unten, um ihn von dort dem anderen Spieler zurück zuwerfen.


Zu zweit

Zwei Spieler gegenüber mit einem Querstab – Plus Loopings und Hubschrauber

Zwei Spieler stehen einander gegenüber und werfen sich einen Querstab hin und her. Vertikale oder horizontale Drehungen werden nach und nach eingebaut.

 

Zwei Spieler gegenüber mit zwei Querstäben

Ein zweiter Querstab wird dazu genommen, so dass sich beide Spieler gleichzeitig jeweils einen Stab zuwerfen. Hier bietet es sich an, dass ein Stab höher geworfen wird als der andere, damit die Stäbe nicht aneinanderstoßen.

 

Zwei Spieler nebeneinander mit einem Querstab – Plus Looping und Hubschrauber

Zwei Spieler stehen nebeneinander und werfen einander den Querstab zu. Auch hier können wieder vertikale oder horizontale Drehungen eingebaut werden. Die vertikale Drehung, bei der sich das Stabende, das vor dem Wurf zum Nachbarn zeigt, nach oben dreht, ist etwas speziell. Auch die Hubschrauber benötigen viel Geschick.

 

Zwei Spieler nebeneinander mit zwei Querstäben

Bei dieser Variante haben beide Spieler jeweils einen Querstab und werfen einander gleichzeitig ihre Querstäbe zu. Es bietet sich an, dass ein Stab etwas höher als der andere geworfen wird. Der höher geworfene Stab kann eventuell auch hier mit Loopings geworfen werden. Hubschrauber sind ebenfalls möglich.

 

Querstab über den Kopf – Spezial

Ein Spieler wirft den Querstab hoch über den Kopf des anderen. Dieser dreht sich um und fängt den Querstab. Danach kann der Querstab nach hinten über den kopf zurückgeworfen werden.

Querstab von hinten – Spezial

Nun steht der zweite Spieler direkt mit dem Rücken zum anderen. Dieser wirft den Querstab wieder hoch über den Kopf des anderen. Und der Auffangende wartet, bis er den fliegenden Querstab über sich kommen sieht und balanciert ihn dann blitzschnell.


 

3 Spieler

1 Wurfhoelzer
1 Wurfhoelzer

WURFHÖLZER

senkrecht geworfen

Dreieck mit drei Wurfhölzern – senkrecht

Material: 3 Stäbe

Anmerkung:

Mit senkrecht geworfenem Stab stehen die Spielern in relativ nahem Abstand zueinander und der Stab wird hart und direkt geworfen.

 

Grundübung

Alle Spieler werfen den Stab nach rechts, ihrem Nachbarn zu, und fangen den von links kommenden Stab mit der linken Hand. Der gefangene Stab wird direkt in die rechte Hand weitergegeben.

 

Seitenverkehrt

Die Stäbe werden nach links geworfen und von rechts gefangen.

 

Plus Platzwechsel

Alle Spieler werfen den Stab zum rechten Nachbarn und laufen dann sofort auf den Platz ihres linken Nachbarn, dort erst wird der Stab gefangen, der an diesen Platz geworfen wurde.

Zentrumsaustausch – Spezial

Eine vierte Person stellt sich in die Mitte des Dreiecks. Nach einer Weile fängt sie einen Stab und tauscht den Platz mit dem Spieler aus dem Dreieck, dem sie den Stab weggeschnappt hat.

  • Feinheit… Plötzlicher Situationswechsel, neu Orientierung

 


Dreieck mit vier Wurfhölzern – senkrecht

Material: 4 Stäbe

Plus vierter Stab – Spezial

Diese Variante ist nur mit senkrecht geworfenem Stab sinnvoll. Die Spieler bleiben wieder auf ihren Plätzen stehen und ein vierter Stab wird dazu genommen. Derjenige, der gerade den zusätzlichen Stab hat, versucht diesen so schnell wie möglich an seinen rechten Nachbarn loszuwerden. Dadurch ergibt sich natürlicherweise eine Temposteigerung.

 


 

waagerecht geworfen

Dreieck mit drei Wurfhölzern – waagerecht

Material: 3 Stäbe

Anmerkung:

Mit waagerecht geworfenem Stab geht es darum, dass die Bewegung des Werfenden und die Bewegung des Stabes organisch ineinander übergeht. Der Abstand zwischen den Spielern kann relativ groß sein.

 

Grundübung

Alle Spieler werfen den Stab nach rechts, ihrem Nachbarn zu, und fangen den von links kommenden Stab mit der linken Hand. Der gefangene Stab wird direkt in die rechte Hand weitergegeben.

 

Seitenverkehrt

Die Stäbe werden nach links geworfen und von rechts gefangen.

 

Plus Platzwechsel

Alle Spieler werfen den Stab zum rechten Nachbarn und laufen dann sofort auf den Platz ihres linken Nachbarn, dort erst wird der Stab gefangen, der an diesen Platz geworfen wurde.

 

Zentrumsaustausch – Spezial

Eine vierte Person stellt sich in die Mitte des Dreiecks. Nach einer Weile fängt sie einen Stab und tauscht den Platz mit dem Spieler aus dem Dreieck, dem sie den Stab weggeschnappt hat.

  • Feinheit… Plötzlicher Situationswechsel, neu Orientierung

 


mit Querstab


Zu dritt

Im Dreieck gleichzeitig

Drei Spieler stehen im Dreieck und werfen gleichzeitig ihre Querstäbe zum rechten Nachbarn und fangen kurz darauf den zu ihnen geworfenen Stab vom linken Nachbarn. Nach einer Weile kann man die Kreisrichtung ändern.


 

4 Spieler

1 Wurfhölzer
1 Wurfhölzer

WURFHÖLZER

senkrecht geworfen

waagerecht geworfen

5-10 Spieler

1 Wurfhölzer
1 Wurfhölzer

WURFHÖLZER

senkrecht geworfen

Ab fünf Personen

Fünf-, Sieben- & Neunstern

Material: 1 Stab pro Person

Alle stehen in einem Kreis. Alle werfen gleichzeitig ihren Stab zum übernächsten Spieler nach rechts und fangen danach den zu ihnen geworfenen Stab vom übernächsten Spieler von links.

Um den Stab nicht unvorbereitet fangen zu müssen, empfiehlt es sich, schon während des eigenen Werfens auf den anschließend zu fangenden Stab zu schauen. Man schaut also nicht dem von einem selbst geworfenen Stab hinterher.

Damit die Stäbe einander in der Luft nicht treffen ist es wichtig, die Stäbe ohne Drehung und so gleichzeitig wie möglich zu werfen. Am besten richten den Zeitpunkt alle nach demjenigen, dem es am leichtesten fällt, alle anderen im Blick zu haben und aufzufassen, wer bereit ist und wernicht. Denn derjenige kann am leichtesten den günstigsten Zeitpunkt erwischen für einen gemeinsam synchronisierten Wurf. Ein Vorzählen lässt die Sinne abstumpfen und empfiehlt sich daher nicht.

Richtungswechsel

Alle werfen gleichzeitig ihren Stab zum übernächsten Spieler nach links und fangen danach den zu ihnen geworfenen Stab vom übernächsten Spieler von recht.

Drei Plätze weiter werfen beim Sieben- & Neunstern

Alle werfen zum drittnächten in eine Kreisrichtung und fangen vom drittnächsten aus der anderen Kreisrichtung

Zwei Dreiecke als Sechsstern – Spezial

Material: 6 Stäbe / 1 Stab pro Person

Zwei „Spielerdreiecke“ stellen sich ineinander, so dass sich ein Sechsstern ergibt. Abwechselnd werfen sich beide Gruppen die Stäbe zu. Die Gruppen synchronisieren sich gegenseitig so, dass während die eine Gruppe zum Wurf ausholt, die Stäbe der anderen gerade in der Luft sind. Bei dieser Übung werden die Stäbe waagerecht geworfen.

Feinheiten…

Fällt ein Stab, synchronisiert die Gruppe ihre Bewegung so, dass derjenige, der den Stab aufhebt direkt wieder werfen kann. Manchmal braucht die Gruppe ihre Bewegung dafür nur etwas zu verzögern.

 


 

waagerecht geworfen

Fünf-, Sieben- & Neunstern

Material: 1 Stab pro Person

Alle stehen in einem Kreis. Alle werfen gleichzeitig ihren Stab zum übernächsten Spieler nach rechts und fangen danach den zu ihnen geworfenen Stab vom übernächsten Spieler von links.

Um den Stab nicht unvorbereitet fangen zu müssen, empfiehlt es sich, schon während des eigenen Werfens auf den anschließend zu fangenden Stab zu schauen. Man schaut also nicht dem von einem selbst geworfenen Stab hinterher.

Damit die Stäbe einander in der Luft nicht treffen ist es wichtig, die Stäbe ohne Drehung und so gleichzeitig wie möglich zu werfen. Am besten richten den Zeitpunkt alle nach demjenigen, dem es am leichtesten fällt, alle anderen im Blick zu haben und aufzufassen, wer bereit ist und wernicht. Denn derjenige kann am leichtesten den günstigsten Zeitpunkt erwischen für einen gemeinsam synchronisierten Wurf. Ein Vorzählen lässt die Sinne abstumpfen und empfiehlt sich daher nicht.

 

Richtungswechsel

Alle werfen gleichzeitig ihren Stab zum übernächsten Spieler nach links und fangen danach den zu ihnen geworfenen Stab vom übernächsten Spieler von recht.

 

Drei Plätze weiter werfen beim Sieben- & Neunstern

Alle werfen zum drittnächten in eine Kreisrichtung und fangen vom drittnächsten aus der anderen Kreisrichtung

Mit Platzwechsel – Spezial

Alle werfen zwei Plätze weiter nach rechts, laufen selbst aber dann direkt anschließend zwei Plätze weiter nach links, bevor sie denjenigen Stab fangen, der an diesen neuen Platz geworfen wurde.

Es empfielt sich, die Stäbe bei dieser Übung in einem hohen Bogen zu werfen, damit alle genügend Zeit haben, die Plätze zu wechseln. Zu beachten ist außerdem, dass man nicht denjenigen Stab fängt, der einem von dem Platz, wo man selbst hinläuft entgegengeworfen wird.

In langer Reihe

Gruppe in einer Reihe mit mehreren Querstäben

Eine Gruppe stellt sich in einer Reihe nebeneinander auf. Ein Querstab wird nach und nach von einem zum anderen durch die Reihe geworfen. Es können auch gleichzeitig mehrere Stäbe hintereinander durch die Reihe geworfen werden, so dass die mittleren Personen immer sofort wieder von der anderen Seite einen Stab fangen müssen, nachdem sie ihren eigenen Stab gerade geworfen haben. Bei dieser Variante braucht man weniger Querstäbe als Personen. Wird dem letzten Spieler einer Reihe der Stab zugeworfen, wechselt die gesamte Gruppe die Wurfrichtung.


 

10-20

1 ab 10 Spieler
1 ab 10 Spieler

WURFHÖLZER

senkrecht geworfen

In großer Runde

hier felht noch die Beschreibung…

über 20

 

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